KLEINBETSCHKEREK
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KLEINBETSCHKEREK - HEIMATTREFFEN 2009 ======>>>> mehr dazu
KLEINBETSCHKEREK - FRIEDHOFSPFLEGE ======>>>> mehr dazu
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BÜCHER, GEDICHTE, ANEKDOTEN, KURZGESCHICHTEN - MIT - ÜBER - UND - VON KLEINBETSCHKEREKER
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EIN BUCH ÜBER KLEINBETSCHKEREK UND NICHT NUR ...
Anna Elisabeth Kunesch
... und die Seele voll Sehnsucht nach Glück und Verstehn. Die Banater - von ihrer Auswanderung bis zur Heimkehr
Das Buch hat ca. 500 Seiten ist fadengebunden mit einem Hardcover, illustriert. Ab sofort erhältlich - Preis: Euro 22 + Porto Buchbestellung bei der Autorin Kontaktadressen: E-Mail =====>>>> Hier klicken oder Postanschrift: Anna Elisabeth
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Annemarie Steiner Damals in Kleinbetschkerek Vom Aufwachsen in einem donauschwäbischen Dorf
Das Buch hat 168 Seiten und ist mit zahlreichen Fotos illustriert. Ab Juni 2005 im Buchhandel erhältlich - ISBN: 3-902488-11-5. Buchbestellung auch bei der Autorin =====>>>> Hier klicken
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Catherine Filippi Grosskopf
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GEDICHTE, ANEKDOTEN, KURZGESCHICHTEN - MIT - ÜBER - UND - VON KLEINBETSCHKEREKER
In Kleinbetschkerek brannte der Schneevon Johann Rech Es war in einem Jahr so viel Schnee im Winter, so daß, wo der Schnee gut geschaufelt wurde, rechts und links ganz hohe Mauern aufragten. Na aber, die Durst hatten, gingen doch ins Wirtshaus, um ihren Durst zu stillen. So war auch der Vetter Michel und der Vetter Hans im GroßWirtshaus, gerade als der Schnee gefallen war und tranken mit Genuß ihren Wein. Gegen Mitternacht, als sie schon die volle Ladung spürten, machten sie sich auf den Heimweg und, damit sie sicher gehen haben sie sich umschlungen, wie ein Liebespaar. Beim Übergang auf die andere Seite der Gasse, dachte der Vetter Hans, mußt mal den Michel ein bißchen abkühlen, weil er wegen Gesichtsbrennen klagte. Und er drückte den Kopf des Vetter Michel anständig hinein in die Schneemauer, so daß der Michel um Luft kämpfte und erschrocken schrie: "Feier! Feier!!" Natürlich hörten daß die Leute, liefen auf die Gasse und fragten: "Awer Vetter, wo brennt's denn eigentlich?" Der Michel sagte gleich: "Seid versorgt Leit, es is nix dran, der Schnee hat mich nur bißl im Gsicht gebrennt. Gut Nacht, Leit!" und lachte. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- En Kleinbetschkerek geht schärfer täglich Arweit, Wind und Wort, awer eehre Nochberschderfer sen an Kerweih gere dort. Un aus Rosmarein a Strauß traan se dann vun Haus zu Haus. von Hans Wolfram Hockel, aus "Jedes Dorf is anerscht" ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Jetz sein mer quitt!vun Liesl Reiter - Veröffentlicht in "Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien" 9. Jahrgang/Nr 2097 vom 11.04.2001 - Beilage "Banater Zeitung" 9. Jahrgang Nr 386 vom 11.04.2001 Was ich eich do heit
verzähl, des hat sich bei uns in Kleenbetschkret zugetraa. De Vetter Franz
war Fleischhacker. Noh de Oschterfeiertäch kummt de Vetter Sepp in die
Fleischbank. Do saat de Vetter Franz: "Stell der vor Sepp, unser Pharre hat
am Karfreitach Kopp un Fieß ghat, des weeß ich ganz bestimmt. Do sin ich mer
ganz sicher!" De Vetter Sepp geht ufm Hemwech am Pharrehaus langscht. Do
trefft er em Pharre sei Schwester, die war jo aach sei Pharrekechin. Zu dere
saat de Sepp: "Susineni, is des scheen? Saat de Herr Pharre zu uns, dass mer
faschte selle, un dir kocht am Karfreitach Kopp un Fieß?" "Des is net wohr",
antwort die Susineni, "mir han an dem Tach iwerhaupscht ka Feier im Sparherd
ghat. Un owets, wie schun die Stere am Himml ware, han ich Aijeresupp
gekocht mit truckener Einbrenn!" Do geht de Vetter Sepp zuruck in die
Fleischbank un saat zu dem Fleischhacker: "Wie kannscht so lieje wie
gedruckt? Die Pharrekechin hat dem Herr Pharre Aijersupp gekocht am
Karfreitach!" (Vrzählt mit verännerte Name vun Liesl Reiter aus Temeschwar) ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Catherine Filippi Grosskopf
Schlachtfescht - 2007
Frieher han die Leit jede Herbscht gschlacht, Allerhand gutes vom fetti Schwein gemacht. Speck, Werscht un Kriewe ausgebroot, Schmeerkrapple geback - ohni gfroot. De Schwartlmaa hat net alle Leit gschmeckt, De Hund is awer aa net drvon gfreckt. Des ware halt schene, fettiche Zeide, Des muss mr heit alles, leeder Gott, vermeide.
De Doktor schaut em ernschtlich an un mennt Des alles ufheere zu esse, drzu aa glei schennt! Er saat: es schlechti Cholesterin geht hoch un’s gudi geht nunner, Dass mr no krank get - is jo ke Wunner! Hinglsfleisch, Grienes un gehle Riewe soll mr esse, Die Tortne, de Kuche un Brotwerscht vergesse.
Mr soll laafe, turne, un acht Gläser Wasser trinke am Taach, Viel Magermilich brauch doch de Kerper aach! Do druff werr ich schwindlich - es dreht sich mei Maa, Des hat net alles Platz, Herr Doktor - wann ich eich saa! Alle Taach soll mr sich uf die Woo stelle; In vier Wuche soll mr zruckkomme, sich nomol melle.
Ich han mr schon vorgholl beim näkschte Termin, Saan ich ihm net, dass ich uff’s Schlachtfescht gang sin. Dass ich vom Schwein so allerhand proviert han, Un newer mir hat e grosses Glas Bier gstan. De gude Kuche han ich aa net stehn losse kenne, Die Schwoweweiwer wäre beleidicht un täte schenne!
So ab un zu derf mr doch iwer die Schnur schlaan, In dem Fall will mr a net die Wohrheit saan. Mr kann jo morje mit dr armselich Koscht weitermache, Deswegen brauch mr sich heit net de Owed verkrache. Weil mr weit un breet so e gudi Koscht net find; Losst eich’s gut schmecke - von morje an is des e Sind!
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