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   INFO - 2017:

 

      Friedhofspflege: Spendenkonto:              

HOG Kleinbetschkerek
                                                                                                               " Friedhofspflege "
                                                                                                               IBAN: DE56 7639 1000 0007 7847 59
                                                                                                               Bic: GENODEF1FOH

              

 

Einladung  ==>>

  Einladung zum 20. Kleinbetschkereker Heimattreffen am 17. Juni 2017 in Forchheim

Das 19. Heimattreffen der Heimatortsgemeinschaft Kleinbetschkerek findet am 17. Juni 2017 in der Sportgaststätte 1.FC Burk, Seetalweg 11, 91301 Forchheim statt.

Hier klicken: ==>> ABLAUF  (auch Anfahrtsskizze, Foto- und Videolink)

10.10.2017  ==>>

!! Entschädigungsleistungen für politische Verfolgung und Deportation sind keine Renten in sozialrechtlichem Sinne. Siehe Artikel in der Banater Post ===>> Hier klicken

11.10.2017  ==>>

Die Redaktion der Banater Post entschuldigt sich für die Datenfehler in der Ausgabe vom 5 Oktober 2017. In dieser Ausgabe wurden bei den Nachrichten aus Heim und Familie, versehentlich die Seiten vom 5. Oktober 2015 eingefügt. Die richtigen Daten vom 5. Oktober 2017 werden in der Banater Post vom 20. Oktober mit einer Richtigstellung gesondert veröffentlicht. Hinzu kommen dann auch die Familiennachrichten vom 20. Oktober.

 

 

 


 

 
 

 


 

 

 

BÜCHER, GEDICHTE, ANEKDOTEN, KURZGESCHICHTEN - MIT - ÜBER - UND - VON KLEINBETSCHKEREKER 

 

 

 

Nikolaus Schmidt

 

   Seelenschaukel

    Seelekluntsch

    Lyrische und Banatschwäbischee Gedichte

 

 

 

BUCHPRÄSENTATION

am 20. Juni 2015 um 16:30 Uhr

Sportgaststätte 1. FC Burk,

Seetalweg 11, 91301 Forchheim

 

Der Gedichtband hat 100 Seiten

Illustration: Michael Wenger

Layout: Johann Bappert

Buchbestellung (kostenlos) beim Autor

email: schminik@gmx.de

 

Um eine Spende für den Friedhof in

Kleinbetschkerek wird gebeten

Spendenkonto:

HOG Kleinbetschkerek
" Friedhofspflege "
IBAN: DE56 7639 1000 0007 7847 59
Bic: GENODEF1FOH

 

 

 

 

VORWORT

"Heimat ist das, was gesprochen wird" meint die Banater Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin Herta Müller. Ebenso stellt sie fest: „Wenn man hier wohnt, lebt man an der dünnen Naht zu einem anderen Land und einer anderen Sprache".

Dieses Gefühl haben viele ihrer ehemaligen Landsleute aus dem Banat. Sie alle kennen die Begriffe „alte" und „neue Heimat". Und sie leben oft in und zwischen den beiden Welten. Früher sprachen sie noch alle die banatschwäbische Mundart. Heute sind sie meist im Hochdeutschen zuhause, wenn auch mit fränkischen, bayrischen, schwäbischen Einfärbungen. Mit seinem Gedichtband „Seelenschaukel" hat Niki Schmidt seinen Lesern sowohl in Hochdeutsch als auch in der Banater Mundart seines Heimatortes Kleinbetschkerek sein Herz ausgeschüttet.

Was viele Banater noch 25 Jahre nach der Auswanderung der letzten deutschen Dorfbewohner bewegt, wird in seinen Gedichten lebendig. Der Leser hat das Gefühl, sich selbst auf der Seelenschaukel (Seeleklunsch) zu befinden, die ihn vom Jetzt und Heute, hier in der neuen Heimat zurück in die Kindheit und Jugend im Banat versetzt. Ein Hin und Her, Auf und Ab der Gedanken und Gefühle bewegt Leser und Dichter auf dieser Schaukel. Erinnerungen an Kirche, Schule, Straßen und Menschen, den Nussbaum und die eigene Oma werden wach. Die unrechtmäßige Deportation der Banater nach Russland, die Hertra Müller in „Atemschaukel" ausführlich schilderte, wie auch die in den Baragan ist ein wichtiges Thema. Andererseits bewegen Dichter und Leser auch die Fragen der Gegenwart und Zukunft, über den Sinn des Lebens, das Alter und das Glück.

Für Niki Schmidt sind seine Gedichte nicht nur der Ausdruck seiner Empfindungen sondern auch eine Brücke zwischen den beiden Welten. Wenn auch der Grundton vieler Gedichte oft melancholisch, traurig ist, so sind andere voller schwäbischen Humors und Zuversicht.

Dafür, dass er uns seine Gefühlswelt öffnet und manche zarte Saite beim Leser zum Schwingen bringt, wollen wir Niki Schmidt besonders danken!

 

Johann Bappert

 

 

 

 

Johann Bappert

Noch sprechen die Steine

- Kirche und Friedhof in Kleinbetschkerek -

 

Das Buch hat 440 Seiten ist fadengebunden mit einem Hardcover, beinhaltet 1131 Farbfotos aller noch vorhandener Grabsteine und 99 Personenfotos

ISBN 978-3-00-034500-5


Buchbestellung beim Autor:

Johann Bappert

Bügstraße 49

D - 91301 Forchheim

Tel. 09191/15894

Mail: J.Bappert@online.de

Preis: 55 Euro  zuzüglich Versandkosten


BUCHPRÄSENTATION:

28. Mai 2011, 17:30 Uhr,

Forchheim im "Kronengarten
"


Inhaltsverzeichnis:

Vorwort HOG Kleinbetschkerek

Grußwort unsere Heimatpfarrers Peter Zillich

Einleitung

Zur Geschichte des Ortes und seiner deutschen Einwohner

Zur Geschichte der Katholischen Kirche und Pfarrei Kleinbetschkerek

Die katholischen Friedhöfe in Kleinbetschkerek

Plan Sektor A

Plan Sektor B

Plan Sektor C

Plan Sektor D

Gedenksteine (1131 Grabsteine + 99 Personenfotos)

Kriegsopfer des I. Weltkrieges (1914-1919)

An den Kriegsfolgen des I. Weltkrieges verstarben:

Kriegsopfer des II. Weltkrieges (1939-1945)

Flucht- und Zivilopfer des II. Weltkrieges

Opfer der Russland-Deportation

Opfer der Baragan-Deportation

Kleinbetschkerek in Daten und Zahlen

Personenindex

Bibliografie

 

 


 

 

EIN  BUCH  ÜBER  KLEINBETSCHKEREK UND NICHT NUR ...

 

Anna Elisabeth Kunesch

 

... und die Seele voll Sehnsucht nach Glück und Verstehn.

Die Banater - von ihrer Auswanderung bis zur Heimkehr

Das Buch hat ca. 559 Seiten ist fadengebunden mit einem Hardcover und vielen Fotos illustriert.

ISBN 3-200-00628-5

 Ab sofort erhältlich - Preis: Euro 22 + Porto

Buchbestellung bei der Autorin

Kontaktadressen:

E-Mail =====>>>> Hier klicken

oder Postanschrift:

Anna Elisabeth Kunesch

Hopfenstraße 23

A - 5111 Bürmoos

Kurzer Textauszug aus dem Buch:

" ......  Das Dorf meiner Ahnen hieß bzw. heißt heute noch "Kleinbetschkerek". Dort sind die Wurzeln meiner Eltern und Großeltern (und irgendwie auch meine). Weil ich durch das wieder aufgetauchte Gedicht (Bezieht sich auf das Gedicht "Die drei Zigeuner" von Nikolaus Lenau) ständig meinen Großvater vor Augen habe, tauchen neue Erinnerungen aus der Versenkung auf. Hartnäckig verfolgen sie mich, als ob sie darauf hinweisen wollen ... schreib´s doch auf, schreib doch das, was dich gerade beschäftigt. Ich muß es einfach zu Papier bringen, ich muß ... und auf einmal ... bin ich wieder das kleine Mädchen, sitze auf Großvaters Schoß und bettle: "Opa, erzähl mir von daheim, bitte noch ein einziges Mal, beschreibe es mir ... wie es damals war. Ja - ich weiß, daß du es schon so oft erzählt hast, aber ich will es noch mal hören. Noch einmal, bitte!" Und er erzählte ...

Von dem friedlichen Dorf mit den breiten Gassen, die zu beiden Selten von Akazien und Maulbeerbäumen gesäumt waren, die, wenn diese in Blüte standen, die Luft mit ihren schweren süßen Düften schwängerten, Schmetterlinge, Vögel und das fleißige Bienenvolk, beheimateten. Vom warmen Sommerwind, der die wogenden Kornfelder im rhythmischen Takt hin- und herschwingen ließ und von den Sonnenstrahlen, die sich im Gold der reifen Ähren brachen. Von den Ziehbrunnen, die sich als einzige Kulisse von der Weite der schier nicht enden wollenden Ebene abhoben, mit den tiefblauen Konturen des Himmels verschmolzen. Das Farbenspiel war so unbeschreiblich schön, daß das Auge nicht mehr unterscheiden konnte, was Himmel und was Land.
Er erzählte von den schnatternden Gänsen. von dem weit übers Dorf ragenden Kirchturm, der beim Glockenschlag den Klang übers ganze Land trug, als wären es die Glocken des Paradieses, die an das Ohr der fleißigen Feldarbeiter drangen, sie innehalten ließen und beim zwölften Schlag ihnen verkündeten, nun die wohlverdiente Mittagspause im Schatten unter dem Erntewagen zu
genießen. Er sprach leise vom Wiehern der Rösser, die abends dem Wagen vorgespannt schon den heimatlichen Stall witterten und sich ins Zeug legten, um der flimmernden Luft zu entkommen, die in den Nüstern brannte, sie aufschnauben ließ. Er erzählte von den beruhigend sanften Worten des Wagenlenkers, der die Zügel ganz locker hielt, um diesen stattlichen Vollblutpferden etwas Erleichterung zu verschaffen. Auf diese Töne wartend, spitzten die Tiere die Ohren und unterwarfen sieh vertrauensvoll dem Willen ihres Herrn.
Er beschrieb mir den Geruch der Pferde, der Erde, des frisch gebackenen Brotes, der Kornblumen, der Flachsblüten, der Räucherkammern. Und ich reckte schnuppernd die Nase in die Luft. (Sogar jetzt ist mir, als rieche ich das eben Beschriebene.)
Wie sehr ich Großvater in solchen Augenblicken liebte, weiß ich erst jetzt. Wie schön war es. wenn er dann von der Vergangenheit berührt, ein Lied zu singen begann, eine Träne ihm dabei über die zerfurchten Wangen lief. Ich erinnere mich noch dunkel an den Text: ,, Dahin, dahin, zieht mich mein Sehnen, ich denke dein oft unter Tränen, mein Elternhaus ..."
Da verblaßt meine Erinnerung, so sehr ich mich auch bemühe ... alles weg Es ist auch niemand mehr da, der diesen Text noch vervollständigen könnte. Aber vieles andere ist noch da und wartet darauf, dokumentiert zu werden, bevor es in Vergessenheit gerät wie dieses Lied........"

BUCHPRÄSENTATION

am 26. Mai 2006 um 19 Uhr im Gemeindezentrum Bürmoos

 

 

 

Das Buch hat ca. 500 Seiten ist fadengebunden mit einem Hardcover, illustriert.

 Ab sofort erhältlich - Preis: Euro 22 + Porto

Buchbestellung bei der Autorin

Kontaktadressen:

E-Mail =====>>>> Hier klicken

oder Postanschrift:

Anna Elisabeth

 

 

 


 

Annemarie Steiner

Damals in Kleinbetschkerek

Vom Aufwachsen in einem donauschwäbischen Dorf

 

Das Buch hat 168 Seiten und ist mit zahlreichen Fotos illustriert.

 Im Buchhandel erhältlich - ISBN: 3-902488-11-5.

 

Annemarie Steiner,

ist am 14. September 2013 im Alter von 56 Jahren verstorben

 

 


 

Catherine Filippi Grosskopf

 

Copyright 1993 by Catherine Grosskopf

Alle Rechte vorbehalten

Eigenverlag des Verfassers

Druck: Weber Press, Inc. Chicago, IL. USA

 

Ähren des Lebens

Ernste Sachen und solche zum Lachen

von Catherine Filippi Grosskopf

 

Aus dem Vorwort:  "........Ähren des Lebens ist ein Beitrag zur donauschwäbischen Kultur und soll als solcher betrachtet werden. Es werden Sitten und Bräuche, kirchliche und weltliche Feste im Jahresablauf der Deutschen aus Kleinbetschkerek / Banat bis 1944 beschrieben, so wie die Flucht und die schweren Schicksalsschläge der dort Lebenden in Erinnerung gebracht."

 

 

Buchbestellung bei:

Catharine Grosskopf

6046 N. St. Louis Ave

Chicago, IL 60659

U. S. A.

 

Franz Rugel

Südtirolerstraße 3

4910 Riedberg

Oberösterreich.

 

 


 

 

1. Auflage 1997

 

Copyright 1997 by Catherine Grosskopf

Alle Rechte vorbehalten

Eigenverlag des Verfassers

Druck: Weber Press, Inc. Chicago, IL. USA

 

 

Im Auf und Ab der Jahre

Leben und Schicksal

von Catherine Filippi Grosskopf

Zum Geleit: Der Anlaß dieses Buches ist, alles das, was sich auf die alte Heimat der Donauschwaben bezieht, festzuhalten und zu bewahren. Eine Reise dorthin nach fünfzig Jahren, (1995) bestätigt die Zustände, über die schon viel geschrieben wurde und mich beeindruckten.

Hier sind Erinnerungen und Begebenheiten aus dem Banat in Prosa und Dichtung, in der Schriftsprache und schwäbischer Mundart, teils heiter, teils ernst dem Leser gegeben.

Die Trachten, die Sprache und Ausdrücke unseres donauschwäbischen Volksstammes sind kostbare „Ähren“, die nicht verloren gehen sollen. 

Die Flucht, die Verschleppung, Vertreibung und Vernichtung in Jugoslawien sind Tatsachen, welche die Donauschwaben in 1944 und der Nachkriegszeit betroffen haben. Auch die spätere Auswanderung der Deutschen aus dem Donauraum gehört der Geschichte an Die Walheimat, Amerika, gibt uns die Möglichkeit die Muttersprache und die alten Traditionen zu pflegen. Diese wollen wir, so gut es uns möglich ist, an die nächste Generation weitergeben.

Da die Donauschwaben nicht nur anpassende, sondern auch gefühlsvolle Menschen sind, war es ihnen möglich, in der Fremde eine Heimat zu gründen. Das Neue ergänzt das Alte.

 Mögen diese Zeilen alte und neue Erinnerungen erwecken und frohe Stunden schenken.

 Catherine Grosskopf

Buchbestellung bei:

Catharine Grosskopf

6046 N. St. Louis Ave

Chicago, IL 60659

U. S. A.

 

Franz Rugel

Südtirolerstraße 3

4910 Riedberg

Oberösterreich.

 


 

 

 

1. Auflage 2000

 

Copyright by Catherine Grosskopf

Alle Rechte vorbehalten

Eigenverlag der Verfasserin

Buchgestaltung: Joseph, Vanessa und Catherine Grosskopf

Druck: Sir Speedy Printing Chicago, IL. USA

 

Aus dem Herzen gesprochen

Gedichte von Catherine Filippi Grosskopf

 

Unsere Muttersprache zu pflegen,

schulden wir unseren Vorfahren;

unsere Muttersprache weiterzugeben,

schulden wir unseren Nachkommen

 

 

 

 

 

 

 

Buchbestellung bei:

Catharine Grosskopf

6046 N. St. Louis

Chicago, IL 60659

U. S. A.

 

Franz Rugel

Südtirolerstraße 3

4910 Riedberg

Oberösterreich.

 

 


 

 


 

 


Chorleiter: Gottfried Huhn
CD mit folgendem Liedgut:
Hier liegt vor deiner Majestät     Herr deine Güte      Es jubelt aller Engel Chor     Heilig, heilig
O Herr ich bin nicht würdig     Harre meine Seele      Wenn ich ein Glöcklein wär     Dankt dem Herrn
Glocken der Heimat     Ehre sei Gott     Schlaf wohl du Himmelsknabe du     O schlummre lind
Leise rieselt der Schnee     Friedensfürst      Ich kenn ein schmuckes Schwabendorf     Stehn zwei Stern
Zum Tanze da geht ein Mädel     Lindenbaum      Ade zur guten Nacht

Preise: CD 25 DM   MC 15 DM  incl.Versand Bestellen

 

 


 

GEDICHTE, ANEKDOTEN, KURZGESCHICHTEN - MIT - ÜBER - UND - VON KLEINBETSCHKEREKER 

 

In Kleinbetschkerek brannte der Schnee

von Johann Rech

Es war in einem Jahr so viel Schnee im Winter, so daß, wo der Schnee gut geschaufelt wurde, rechts und links ganz hohe Mauern aufragten. Na aber, die Durst hatten, gingen doch ins Wirtshaus, um ihren Durst zu stillen. So war auch der Vetter Michel und der Vetter Hans im GroßWirtshaus, gerade als der Schnee gefallen war und tranken mit Genuß ihren Wein. Gegen Mitternacht, als sie schon die volle Ladung spürten, machten sie sich auf den Heimweg und, damit sie sicher gehen haben sie sich umschlungen, wie ein Liebespaar. Beim Übergang auf die andere Seite der Gasse, dachte der Vetter Hans, mußt mal den Michel ein bißchen abkühlen, weil er wegen Gesichtsbrennen klagte. Und er drückte den Kopf des Vetter Michel anständig hinein in die Schneemauer, so daß der Michel um Luft kämpfte und erschrocken schrie: "Feier! Feier!!" Natürlich hörten daß die Leute, liefen auf die Gasse und fragten: "Awer Vetter, wo brennt's denn eigentlich?" Der Michel sagte gleich: "Seid versorgt Leit, es is nix dran, der Schnee hat mich nur bißl im Gsicht gebrennt. Gut Nacht, Leit!" und lachte.

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En Kleinbetschkerek geht schärfer

täglich Arweit, Wind und Wort,

awer eehre Nochberschderfer

sen an Kerweih gere dort.

Un aus Rosmarein a Strauß

traan se dann vun Haus zu Haus.

von Hans Wolfram Hockel, aus "Jedes Dorf is anerscht"

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Jetz sein mer quitt!

vun Liesl Reiter  - Veröffentlicht in "Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien" 9. Jahrgang/Nr 2097 vom 11.04.2001 - Beilage "Banater Zeitung" 9. Jahrgang  Nr 386 vom 11.04.2001

Was ich eich do heit verzähl, des hat sich bei uns in Kleenbetschkret zugetraa. De Vetter Franz war Fleischhacker. Noh de Oschterfeiertäch kummt de Vetter Sepp in die Fleischbank. Do saat de Vetter Franz: "Stell der vor Sepp, unser Pharre hat am Karfreitach Kopp un Fieß ghat, des weeß ich ganz bestimmt. Do sin ich mer ganz sicher!" De Vetter Sepp geht ufm Hemwech am Pharrehaus langscht. Do trefft er em Pharre sei Schwester, die war jo aach sei Pharrekechin. Zu dere saat de Sepp: "Susineni, is des scheen? Saat de Herr Pharre zu uns, dass mer faschte selle, un dir kocht am Karfreitach Kopp un Fieß?" "Des is net wohr", antwort die Susineni, "mir han an dem Tach iwerhaupscht ka Feier im Sparherd ghat. Un owets, wie schun die Stere am Himml ware, han ich Aijeresupp gekocht mit truckener Einbrenn!" Do geht de Vetter Sepp zuruck in die Fleischbank un saat zu dem Fleischhacker: "Wie kannscht so lieje wie gedruckt? Die Pharrekechin hat dem Herr Pharre Aijersupp gekocht am Karfreitach!"
De Fleischhacker druf: "Was die Susineni gekocht hat, des intressiert mich net! Ich han bloss gsaat, dass de Pharre am Karfreitach Kopp un Fieß ghat hat. Un ohni Kopp un Fieß kann niemand lewe. Aa de Herr Pharre net!" Des hat gsitzt. Wart nor, denkt de Sepp sich, dich krien ich aach noch dran! E zeitlang dernoh geht er nochmol in die Fleischbank un saat zum Vetter Franz: "Wannscht mol ens Dorf gehscht Viech anschaue for schlachte, do kannscht aa zu mir kumme. Ich han e Bock zum verkaafe!" An eem scheene Tach kummt de Fleischhacker, de Vetter Franz, un saat dass er kumm is, for de Bock anschaue, de wu de Vetter Sepp zu verkaafe hat. De Vetter Sepp geft em die Rakiflasch mit dem Raki un fehrt ne in de Schopp. Do ment de Vetter Franz: "Was solle mer dann im Schopp? Du hascht dei Schofbock doch sicher net in dem Schopp?" Druf de Vetter Sepp: "E Schofbock han ich gar kenne. Mei Holzbock will ich verkaafe. Der is schun alt un wacklich. So, un jetzer sein mer quitt!"
 

(Vrzählt mit verännerte Name vun Liesl Reiter aus Temeschwar)

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Catherine Filippi Grosskopf

 

Schlachtfescht - 2007

 

Frieher han die Leit jede Herbscht gschlacht,

Allerhand gutes vom fetti Schwein gemacht.

Speck, Werscht un Kriewe ausgebroot,

Schmeerkrapple geback  - ohni gfroot.

De Schwartlmaa hat net alle Leit gschmeckt,

De Hund is awer aa net drvon gfreckt.

Des ware halt schene, fettiche Zeide,

Des muss mr heit alles, leeder Gott, vermeide.

 

De Doktor schaut em ernschtlich an un mennt

Des alles ufheere zu esse, drzu aa glei schennt!

Er saat: es schlechti Cholesterin geht hoch

 un’s gudi geht nunner,

Dass mr no krank get - is jo ke Wunner!

Hinglsfleisch, Grienes un gehle Riewe soll mr esse,

Die Tortne, de Kuche un Brotwerscht vergesse.

 

Mr soll laafe, turne, un acht Gläser Wasser trinke am Taach,

Viel Magermilich brauch doch de Kerper aach!

Do druff werr ich schwindlich - es dreht sich mei Maa,

Des hat net alles Platz, Herr Doktor - wann ich eich saa!

Alle Taach soll mr sich uf die Woo stelle;

 In vier Wuche soll mr zruckkomme, sich nomol melle.

 

Ich han mr schon vorgholl beim näkschte Termin,

Saan ich ihm net, dass ich uff’s Schlachtfescht gang sin.

Dass ich vom Schwein so allerhand proviert han,

Un newer mir hat e grosses Glas Bier gstan.

De gude Kuche han ich aa net stehn losse kenne,

Die Schwoweweiwer wäre beleidicht un täte schenne!

 

So ab un zu derf mr doch iwer die Schnur schlaan,

In dem Fall will mr a net die Wohrheit saan.

Mr kann jo morje mit dr armselich  Koscht weitermache,

Deswegen brauch mr sich heit net de Owed verkrache.

Weil mr weit un breet so e gudi Koscht net find;

Losst eich’s gut schmecke - von morje an is des e Sind!

 

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N i k o l a u s   S c h m i d t

 

                 Klenbetschkeret                 

 

Klenbetschkeret mei Heimatort                      

E Dorf von der Banater Heed                          

Abschied khol, dann sen mer fort                   

Wie tot's mer heit om dich noch leed

 

Vergesse wer ich dich wohl net 

Wie gut's mer aach werd gehn

Mei gudes aldi Betschkeret

So mancher kann des net verstehn

 

De Abschied war net leicht gewehn

An dich denk ich noch heit

Es war net emmer alles scheen

Doch aach so manchi schweri Zeit

 

Die Entscheidung die war  richtich schwer

No dreisich Johr von der zu scheide

Die Aue feicht, es Herz so leer

Verdammt, es war e hartes Leide

 

Es Hemweh werd for emmer bleiwe

So lang mei Herz noch schlaat

Die Sehnsucht, die wert stets mich treiwe

Of Betschkeret en mei Banat. 

 

 

Heimat

 

Heimat was for e scheenes Wort

Tot meer aach arich vill bedeide

For manch anre is es blos e Ort

Dodriwer kann mer sicher streide

 

Heimat is for mich e anri Welt

Vor Johre war mei Wie dort gstan

Wo die Pipatsch bliet of ’m Feld

Wo ich mei erste Schritt sen gang

 

Wo mer vertraute Glocke laude heert

Ke Neid spiert, on aach ke Hass

Wo Kenerlache nimand steert

On oweds zammhockt of der Gass

 

Wo die Storke of de Rafeng hause

Krode oweds en der Kaule senge

Die Hune noo der Katze sause

On Lemcher of der Hutwed sprenge

 

Heimat is for mich derjenich Ort

Wo onsrer Ahne ehre Grewer leie

Wo e jeder jedem saat Grissgott

On Tauwe en de Himmel steie

 

Sie is dort , wo die Maikefer fliee

Die Kieh noch dorch die Gasse gehn

Die Schwalme en der Kuhstell briee

Dort wo onser Schwoweheiser stehn.

 

 

Onser Kerch

 

Em achzenhunertelf von onser Ahne gebaut

Hat se Johrelang iwer alle Techer gschaut

Getrozt e jedem Wind on Sturm

Stolz war se gstan met ehrem hoche Turm

Sie hat zwa Weltkrieche gut iwerstan

Emmer gelaut bei Tod oder Flamm

War de Mettelpunkt en onsrem Dorf

Ehre heiliche Schatte iwer ons geworf 

Sie hat morjets, mettachs on oweds gelaut

War e Teel von onsrem Glawe, mer han er vertraut 

An ehrem Taafbronne sen mer alli vorbei

Als Kerweipaare gstan en der mettleri Reih 

Getraut sen mer gen vor em gschmickte Altar 

On aach beim Tod, onser Treschter sie war

Hat met der Glocke onser Tode begleit

E ganz trauriche Klang, ich heer ne noch heit

Sie hat ons alli gsien, komme on gehn 

War onser Halt en Not on Trauer gewehn 

Doch mer han se verloss,on sen alli fort 

En die weidi Welt, weck von onsrem Heimatort. 

Es Betlocklaude, ton mer schon lang nimmi here

De Gedange an die Heimat so langsam vorlere.

Sie hat die Trennung von ons niemols verkraft 

Die letschte Johre aach es nimmi gschafft

Ofrecht zu stehn, on ehre stolze grade Turm 

Hat net iwerstan de letschte grosse Sturm.

Die Uhr steht still tot schon lang nimmi schlaan

An der Maure es of Plätzer ke Kalich me traan 

Ke Mensch gsit mer meh gehn ren on raus 

Traurich on verloss so schaut se jetz aus 

Ehre Anblick tot weh, mer kann's net verschteen

Der Betschkereder ehre Stolz war se enmol geween

Jetz trauert se om ons, ehre Glocke sen stumm 

Ich klaab aach, sie trauert om onser Schwowetum.

 

 

Mei Mottersproch 

 

Schwowisch is mei Mottersproch

Ich ton aach schwowisch treme

Do hall ich aa mei Kop recht hoch

Muss mich drom aa net scheme 

 

Mei Mottersproch hall ich en Ehre

On all die wo se rede aach

Ich well ke Wort derfon verlere

On des bis zu meim letschte Taach

 

Ich fen mei Sproch so richtich scheen

Es wer traurich wenn mer se net hede

Drom kann ich Schwowe net verstehn

Die, nimmi schwowisch rede  

 

Es erschti Wort wo ich han gsaat

War Schwowisch, des es sicher

Mei Mottersproch s'is wirklich schaad

Steht kaum en welche Bicher 

 

On lang werd mer se nimi here

Vielleicht noch verzich, fufzich Johr

So langsam werd se sich verlere

Aach's Schwowetum geht dan verlor

 

Mei letschtes Wort wert Schwowisch sen

Do droff  kennt ich ball schwere

On wan ich dan vor'm Petrus stehn

Werd's anre aach nimmi stere. 

 

 

Mei Elternhaus

 

En eem kleene Dorf aus'm Banat

Do steht mei Elternhaus

Fenne ton ich's richtich schaad,

Dass fremde Leit gehn, ren on raus

 

Es war mol e vertraute Ort 

Wo mer gelebt hat Johre lang

Doch leider han mer misse fort

Es war e Schiksalszwang

 

Do steht es, wie vor Johre

Noch emmer des gleichi Bild

Met seine griene Tore

Aach des selwi Nummerschild 

 

Of em Gewel is de Name gschrieb

Die Farb es ziemlich blass

Aach de Hoff es so geblieb

On aa die Bank steht of der Gass

 

Of mei Elternhaus richt ich de Blick 

Loss die Gedanke schwewe

Es ware Zeide voller Glick

Eigentlich, e scheenes Lewe

 

Mer ment es war erscht gischter,

Stehngeblieb, so scheint die Zeit

Wehre net die fremde Gsichter

Aach fremde Nochberschleit.

 

 

Banater Heimatland

 

Grüße dich Banat du Land meiner Ahnen

Der Schwaben Heimat über Generationen

Lass flattern im Winde deine Fahnen

Gott möge dich beschützen und belohnen

 

Einst,  das Türkenjoch welch groß Gewitter

Dich Jahrelang geknebelt und bedroht

Befreit durch Prinz Eugen dem edlen Ritter

Wieder erwacht im frühen Morgenrot

 

Heute begrüßen dich Weiden und Wälder

Wo einst nur Sumpf und Schilf gediegen

Ein Meer von goldenen Weizenfelder

Stolz im Winde sich die Ähren wiegen

 

Sei gelobt Banat du Land der Schwaben

Du hast belohnt ihr Müh und Fleiß

Auch sie beschenkt mit reichen Gaben

Tränen getrocknet, wie auch ihr Schweiß

 

Unser Schwaben Stolz bist du geblieben

Geliebtes Land ,wo wir einst mal geboren.

Vom Schicksal ,fern weg von dir vertrieben

Haben dich als Heimat, längst verloren.

 

 

Heimweh

 

Kleinbetschkerek geliebter Heimatort

Grüße dich aus weiter Ferne 

Vor langer Zeit lebten wir dort

Dich wieder sehen möchte ich gerne

 

Noch mal durch deine Straßen gehen

Es ist des Herzens letzter Wille

Das Elternhaus noch einmal sehen

Somit ich meine Sehnsucht stille

 

Auf der grünen Wiese einmal toben

So wie früher, einst als Kind. 

Wo unsre Drachen sich erhoben

Im lang ersehnten Frühlingswind

 

Die alte Schule noch mal sehen, 

Lauschen der Heimatglocken Klang.

Raus zu der Ahnen Gräber gehen, 

Und ruhen auf der Friedhofsbank

 

Dem kühlen Abendwind entgegen 

Noch einmal durch die Felder schreiten

Wo Gold gedeiht durch Gottes Segen

Wie damals auch, zu alten Zeiten

 

Und führt mein Weg mich wieder fort

Ewige Treue, so ich dir schwöre

Lebe wohl geliebter Heimatort 

Dass ich nur gutes von dir höre.

 

 

Tsichindeal

 

Em mette Dorf e Denkmal steht

Verblasst vom Wind on Reen 

Kaum jemand wo voriwer geht

Schaut hin oder bleibt stehn 

 

Als Lehrer frier em Dorf gelehrt

Ach als Dichter wohl bekannt

Manches Kend dorchs Lewe gfehrt

On gschrieb so manches Band

 

De Eminescu hat ne hoch geehrt

Bewunnert for sei  edles schreiwe

Sei Name wert heit kaum noch khert

Doch sei Denkmal des wert bleiwe.

 

 

Was is des ?

 

War gemach aus Breder oder Steen

Vill Platz graat net drenn gewehn

Haat nor eeni Tier zum renn on raus 

Vom Name her wars schon e Haus 

Mer hats gebraucht fascht jede Taach

Em Sommer wie em Winder aach

Manchmol eilich om es zu erreiche

Oder dann drei Teech lang es nimmi breiche

E Loch war hinne en der Mauer geween 

Zugstellt met alde Tachzigle oder Steen

On Oweds dann bei sauwrer Luft 

Hat mer geroch dem Haus sei Duft

War’s aus Breder, dann weger der Kelt 

Hat mer em Winder Laab dromgstellt

Es haat ke Tisch aach ke Stellaasch

E Art Bank met'm e Loch rond wie e Aa... 

 ..ch ke Owe on schon lang ke Licht

Soo on jetz is Schluss met dem Gedicht

On ob der es schon wisst oder aach net

Ich werds eich jetz saan ,es is es Klosett. 

 

 

 


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